Diskussion "Brauchen wir eine neue Agrarforschung?" - Nachlese

Präsention von Dr. Wilfried Bommert, Buchautor, Agrar-Journalist und Sprecher des Instituts für Welternährung, Nümbrecht

Förderinitiative GlobE des BMBF

Papier "Idealvorstellungen: Wie die Welternährung organisiert/sichergestellt werden sollte" von Prof. Dr. Ulrich Köpke, Institut für Organischen Landbau, Universität Bonn

 

"Voll gegen die Wand gefahren" (taz)
Die Weltbevölkerung wächst, aber mit ihr auch die Zweifel, ob Landwirtschaft in Zukunft neun Milliarden Menschen ernähren kann. Hinzu kommen die ökologischen Probleme, die mit der heutigen Form der Intensiv-Landwirtschaft unübersehbar einhergehen.Diese Trends fordern auch die Agrarforschung heraus; die Stimmen nach neuen wissenschaftlichen Ansätzen werden lauter. Anlässlich der „Grünen Woche“ befragte die Wissenschaftspressekonferenz (WPK) in dieser Woche Experten in Berlin, wie eine „neue Agrarforschung“ in Deutschland aussehen müsste.
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"Debatte um Forschungskurs für die Äcker der Welt" (biotechnologie.de)
Hohe Nahrungsmittelpreise, Bevölkerungsexplosion, schrumpfende Ressourcen, Klimawandel: Die Landwirtschaft berührt viele der Mega-Probleme unserer Zeit. Wie kann Agrarforschung helfen, diese Herausforderungen besser in den Griff zu bekommen? Wie sollte eine zeitgemäße, international ausgerichtete Agrarforschung aussehen? Über solche Fragen wurde am 15. Januar bei einer Podiumsdiskussion gesprochen, zu der die Wissenschaftspressekonferenz (WPK) nach Berlin geladen hatte. Mehrfach betonten die Experten auf dem Podium, es komme auf eine ideologiefreie Vielfalt der Forschungsansätze an. Fortschritte könnten gerade dann spürbar werden, wenn neue Erkenntnisse in Nationen mit „guter Regierungsführung" (good governance) umgesetzt würden. Wichtig sei auch, die Zivilgesellschaft schon früh in Diskussionen einzubinden. Weiterlesen auf biotechnologie.de

„Wir müssen weg von unserer ressourcenfressenden Form der Landwirtschaft" (NeFo)
Interview des Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland (NeFo) mit Dr. Wilfried Bommert
Gerade ist sie in vollem Gange: Die weltgrößte Messe für Land- und Ernährungswirtschaft und Gartenbau „Internationale Grüne Woche“. 1.650 Austeller aus 70 Ländern präsentieren in Berlin rund 400.000 Besuchern die große Vielfalt neuer Produkte und Techniken aus der modernen Landwirtschaft. Einer Landwirtschaft, die weltweit mehr Lebensmittel pro Kopf produziert als je zuvor – soviel, dass nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO sogar ein Drittel aller Lebensmittel weltweit im Müll landet.
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