Journalistenpreis "Evidenzbasierte Medizin in den Medien"

Das Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin setzt sich für die Entwicklung und Verbreitung evidenzbasierter Gesundheitsinformationen sowie für eine kritische Gesundheitsbildung für Bürgerinnen und Bürger bzw. Patientinnen und Patienten ein, um deren Teilnahme an Entscheidungen zu stärken. In diesem Sinne wurde 2009 der Journalistenpreis „Evidenzbasierte Medizin in den Medien“ ins Leben gerufen, der dazu beitragen soll, die Qualität im Medizinjournalismus zu fördern.

Teilnahmeberechtigt sind alle Journalistinnen und Journalisten, die in deutschsprachigen Medien publizieren.

Gute medizinjournalistische Beiträge liefern Informationen aus Medizin, Gesundheitswesen oder Gesundheitspolitik in einer verständlichen und objektiven Art und Weise: Sie beruhen auf einer gründlichen Recherche, die sich nicht nur auf eine Pressemitteilung oder einen einzelnen Fachartikel stützt, sie klären über Risiken und Nebenwirkungen auf und stellen konträre Sichtweisen oder bestehende Unsicherheiten dar. Die eingereichten Arbeiten sollen zeigen, dass die Autorin bzw. der Autor die Prinzipien der evidenzbasierten Medizin verstanden hat und diese auch vermitteln möchte.

Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine vom Vorstand des DNEbM einberufene Jury, in der Vertreter/innen der Journalistik/Publizistik, Medizin und Gesundheitsfachberufe sowie Patientenvertreter/-innen mitwirken.

Weitere Informationen zum Journalistenpreis „Evidenzbasierte Medizin in den Medien“ sowie das Bewerbungsformular finden Sie unter www.ebm-netzwerk.de/journalistenpreis.

Bewerbungen für den Preis sind bis 1. Dezember 2017 möglich.



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Den Journalistenpreis haben bereits folgende WPK-Mitglieder gewonnen:


2017

Claudia Ruby

Fernsehbeitrag "Krebs - Das Geschäft mit der Angst. Gefährliche Folgen alternativer Behandlung"

2013

Dr. Thomas Liesen
Beitrag: Geheimsache Pillentest - Wie Studienergebnisse verschleiert werden, Hörfunkbeitrag im Deutschlandfunk/Wissenschaft im Brennpunkt, 03.06.2012

 

2011

Nicole Heißmann
Beitrag: Check oder nicht Check?, stern-Titelgeschichte, Heft 10, 04.03.2010

2009

Dr. Frank Wittig
Fachbereich: Audiovisuelle Medien
Beitrag: Sinnlose Operationen – Abkassieren per Skalpell, Südwestrundfunk Fernsehen, 28.04.2008

Dr. Wiebke Rögener-Schwarz
Fachbereich: Print
Beitrag: fünf Beiträge: Blick ins Blut, Pillen gegen die Regel, Datenbank der künstlichen Hüften, Unfug im Kreißsaal, Heilen nach Zahlen; alle in: Süddeutsche Zeitung, Zeitraum: 24.02.2007 bis 09.12.2008