"Dieselgate" - worum geht es wirklich?

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Der Abgasskandal hat eine heftige Diskussion um Dieselfahrzeuge und ihre Emissionen entfacht. Um zur Versachlichung beizutragen, organisiert das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gemeinsam mit der Wissenschafts-Pressekonferenz e.V. (WPK) ein Hintergrundgespräch: Am 28. September vermitteln Experten des Instituts für Kolbenmaschinen des KIT Fakten und praktische Einblicke zu motorischen Emissionen.

Dieselautos sind Dreckschleudern, die Selbstzünder-Technologie ist am Ende - so zumindest kommt die Diskussion um den Abgasskandal in der Öffentlichkeit an. Details gehen da schnell unter. Abgesehen von der Tatsache, dass Volkswagen-Ingenieure (und wohl auch die einiger anderer Konzerne) auf kriminelle Weise die Abgaswerte von Dieselautos manipuliert haben: Wo genau liegen denn eigentlich die Probleme bei der Abgasbehandlung von Dieselmotoren? Und sind Benzinmotoren da so viel besser?

Professor Thomas Koch (u.a. Sachverständiger in einem Untersuchungsaus­schuss des Deutschen Bundestages) und sein Team klären auf, welche motorischen Emissionen zu unterscheiden sind, wo tatsächlich Handlungsbedarf besteht und was technisch machbar ist. Damit geben sie auch einen Ausblick auf Motoren und Antriebe der Zukunft.


Termin: Mittwoch, 28. September, 13-16 Uhr

Ort: Institut für Kolbenmaschinen, Rintheimer Querallee 2, 76131 Karlsruhe

Anmeldung: bitte per Mail (wpk@wpk.org) anmelden.