Gestörtes Klima? Was Journalisten und Wissenschafts-PR sich unter gutem Klimajournalismus vorstellen

Da zieht etwas auf... Wenn es um die Berichterstattung zum Klimawandel geht, ist nicht alles eitel Sonnenschein zwischen Journalisten, Wissenschaft und PR.

Da zieht etwas auf... Wenn es um die Berichterstattung zum Klimawandel geht, ist nicht alles eitel Sonnenschein zwischen Journalisten, Wissenschaft und PR. Rolf van Melis / pixelio.de

Gemeinsame Diskussionsveranstaltung von klimafakten.de und WPK
Gestörtes Klima? Was Journalisten und Wissenschafts-PR sich unter gutem Klimajournalismus vorstellen
am 29.08.13 in Berlin

Mit dieser Podiumsdiskussion wollen wir die unterschiedlichen Perspektiven und Einschätzungen sichtbar machen, die sich zuletzt in der Auseinandersetzung um die Broschüre „Und sie erwärmt sich doch“ (www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/4419.html) des Umweltbundesamtes gezeigt haben. Die Diskussion soll einerseits die Unsicherheiten aufgreifen, die sich im Streit um die UBA-Broschüre insbesondere bei den Wissenschaftskommunikatoren breit gemacht hat („Darf man Journalisten gar nicht mehr kritisieren, selbst wenn sie offenkundig falsch berichten?“). Andererseits soll die Debatte lösungsorientiert  erkunden, welche Punkte für die Berichterstattung über Klimafragen richtungsweisend sein könnten.

Donnerstag, den 29. August 2013
17:00 - 19:00 Uhr
Projektzentrum Berlin
Neue Promenade 6
10178 Berlin

 Zunächst kommen Wissenschaftsjournalisten, Wissenschaftskommunikatoren und (politische) Stiftungen exemplarisch mit kurzen Statements zu Wort. Diese drei Perspektiven werden auf dem Podium ergänzt durch weitere Diskutanten aus dem Bereich Kommunikationswissenschaft, Journalismus und PR.

 Eingangsstatements:

-        Martin Ittershagen (Umweltbundesamt)

-        Dr. Sven Titz (Freier Journalist, u.a. NZZ, Tagesspiegel)

-        Carel Mohn (European Climate Foundation / klimafakten.de)

 
Podiumsdiskussion:

-        Christopher Schrader (Süddeutsche Zeitung)

-        Jonas Viering (Potsdam Institut für Klimafolgenforschung PIK)

-        Prof. Dr. Irene Neverla (Universität Hamburg) [angefragt]

 
Moderation: Martin Schneider (SWR/WPK)

 Der Eintritt ist frei. Eine Anfahrtsskizze finden sie unter www.stiftung-mercator.de/fileadmin/user_upload/INHALTE_UPLOAD/Die%20Stiftung/PZB_Anfahrtsskizze_zw_RZ_20120302kl.jpg.

 Die Ergebnisse dieser Diskussion sollen einfließen in eine weiterführende Debatte auf der Konferenz WISSENSWERTE 2013  am 25.-27. November (www.wisssenswerte-bremen.de). Darüber hinaus wäre auch eine Arbeitsgruppe denkbar, die Qualitätsstandards für die Klimaberichterstattung entwickelt und 2014 zur Diskussion stellt.

Eine kurze Rückmeldung für die Planung per Mail an Carel.Mohn@europeanclimate.org wird erbeten.