WISSENSWERTE: Muss der Journalismus zum Forscher-TÜV

Oliver Haja / pixelio.de

Impuls WW-Präsentation von Martin Schneider

Podium:
Franz Miller (Fraunhofer)
Dr. Iris Lehmann (MRI)
Patrick Illinger (SZ)
Curtis Brainard (USA)
Mod.: Martin Schneider (WPK)
Sollten Journalisten ihre Artikel vorab Wissenschaftlern gegenlesen und auf Richtigkeit kontrollieren lassen?
In jüngster Zeit häufen sich offenbar Berichte über Wissenschaftler, die journalistische Beiträge vorab lesen und freigeben wollen. Hierzulande stand dieses Streitthema bislang nur selten auf der Agenda – deshalb organisiert die WPK bei der diesjährigen WISSENSWERTE die Diskussion „Muss der Journalismus zum Forscher-TÜV?“ (Montag, 25.11., 14.30 Uhr, s. www.wissenswerte-bremen.de).

Kernthema der Session: Inwiefern ist es sinnvoll, zwecks Vermeidung von Fehlern Wissenschaftler Korrektur lesen zu lassen? Handelt es sich dabei tatsächlich um einen Trend – und wie sollten Journalisten damit umgehen? Und: Was ist guter Wissenschaftsjournalismus – nur das, wozu die Wissenschaft ihre Zustimmung gibt?

Als Grundlage für die Diskussion in Bremen würden wir gerne wissen, welche Erfahrungen Sie als Journalisten, Wissenschaftskommunikatoren und Wissenschaftler bislang mit diesem Thema gemacht haben: Wie halten Sie es in Ihrem konkreten beruflichen Alltag mit dem Gegenlesen und Autorisieren durch Wissenschaftler?

Daher wären wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie sich zwei Minuten Zeit für unsere Umfrage nehmen könnten.
Die Umfrage finden Sie unter https://de.surveymonkey.com/s/KBP9TR3.

  1. (ANONYMOUS)
    Nov 20, 2013 at 10:37 AM

    Ich werde fast immer von Wissenschaftlern gefragt, ob sie den Text/die wörtlichen Zitate Korrektur lesen dürfen.
    Ausnahmen:
    im Umgang mit Medien sehr unerfahrene Personen (Doktoranden) und
    im Umgang mit Medien sehr erfahrene Personen (die druckreif sprechen und nie mehr sagen als sie wirklich veröffentlicht haben wollen)

    Wenn ich vom Thema selber nicht viel verstehe, gebe ich dem Ansinnen oft nach - meistens zu meinem Vorteil. Zu 95% werden wirklich nur fachliche Fehler korrigiert.

    Antworten






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