30 Jahre HIV - Mit neuen Strategien in die nächste Etappe?

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Hintergrundgespräch

30 Jahre HIV – Mit neuen Strategien in die nächste Etappe?

am Mittwoch, 20. November 2013, 10 Uhr
via Telefon

 30 Jahre nach seiner Entdeckung breitet sich das Aidsvirus weiter aus. Zwar sind antivirale Medikamente mittlerweile so effektiv, dass die Diagnose HIV kein Todesurteil mehr, sondern nur noch „lebenslänglich“ bedeutet; Erfolgsfälle wie der „Berliner Patient“ oder das „Mississippi Baby“ lassen weiterhin von einer Heilung träumen. Doch die Medikamente haben teils starke Nebenwirkungen und sind teuer – die Gesundheitssysteme in den Entwicklungsländern kommen schnell an ihre Grenzen.

Weltweit leben 34 Millionen Menschen mit dem Virus, täglich kommen etwa 6800 Neuinfektionen hinzu. 1,7 Millionen sterben jährlich an Aids und seinen Folgen. Einzelne präventive Maßnahmen sind erfolgversprechend, doch die ultimative Prävention gibt es weiterhin nicht: einen Impfstoff gegen HIV.

 Warum kommt die HIV-Impfstoffforschung scheinbar nicht voran? Ist die Entwicklung eines Impfstoffs angesichts hochwirksamer Behandlungsmöglichkeiten überhaupt noch notwendig? Sind Breitband-Antikörper aus dem Labor die Lösung? Wie sind die Sensationsmeldungen von „funktionell geheilten“ Personen einzuordnen? Welche neuen Erkenntnisse gibt es bezüglich der Erforschung anderer Präventionsstrategien jenseits von Kondomen.

 Vor dem Welt-Aids-Tag sprechen wir mit diesen Experten über den aktuellen Forschungsstand zur Prävention von HIV/AIDS:

 - Prof. Dr. Robin Shattock, Imperial College London, Chair in Mucosal Infection and Immunity

 - Prof. Dr. Ralf Wagner, Institut für Mikrobiologie und Hygiene, Universität Regensburg, HIV candidate vaccines

 - Prof. Dr. Jürgen Rockstroh, Uniklinik Bonn, Immunrekonstitution bei HIV

 Moderation: Martin Winkelheide, freier Wissenschaftsjournalist

 
Termin: Mittwoch, 20.11.2013, 10.00 Uhr – ca. 10.45 Uhr

 

Bitte melden Sie sich per Mail (christian.esser@wpk.org) für die Telefonschalte an.
Sie erhalten dann vorab eine kostenlose Rufnummer und eine PIN, mit der Sie sich in die Konferenz einwählen können.