Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus

Offener Brief: Journalisten müssen recherchieren können - WPK fordert besseren Zugang zu Informationen

Der riesige Informationsbedarf zur Covid-19-Pandemi hat zu Schieflagen bei der Kommunikation und Engpässen bei den Recherchemöglichkeiten geführt. Bei allem Verständnis dafür, dass auch die Kommunikationsabteilungen an ihre Belastungsgrenzen kommen, benötigen insbesondere Wissenschaftsjournalisten in Zeiten von hoher Unsicherheit einen verlässlichen Zugang zu zentralen Institutionen und domainspezifischen Experten. Die WPK appelliert daher in einem Offenen Brief an alle Verantwortlichen in Gesundheits- und Wissenschaftseinrichtungen, an Behörden sowie Forschende:

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WPK-Recherchefonds Covid-19 / Sars-CoV-2

Die WPK möchte mit einem Fonds journalistische Recherchen und Berichterstattung unterstützen, die sich mit der grassierenden Coronavirus-Pandemie, ihren Ursachen, Hintergründen und gesellschaftspolitischen Effekten befassen. Einzelne JournalistInnen, aber auch Teams und Redaktionen Gruppen/Redaktionen können einen Förderantrag stellen.

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Tipps und Recherchehilfen für die Berichterstattung zu Covid-19

Wie berichtet man verantwortungsvoll und kompetent über die diversen Aspekte der Covid-19-Pandemie? Welche Experten eignen sich als Interviewpartner und wie lässt sich überprüfen, ob es sich bei einer Meldung nicht um eine Falschnachricht handelt? Ausführliche Linkliste mit Tipps für die Berichterstattung und Recherche.

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Einmal Zukunft und zurück - Berichte von der WPK-Recherchereise zum Saarland Informatics Campus

Wer im Januar auf Recherchereise "Cybersicherheit und Künstliche Intelligenz" mit der WPK gegangen ist, hat am Saarland Informatics Campus in Saarbrücken einiges zum Internet der Zukunft, selbst lernenden Systemen und Deep Fakes lernen. Zwei Erfahrungsberichte.

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Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus

Seit mittlerweile 25 Jahren zeichnet der Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus herausragende wissenschaftsjournalistische Leistungen aus. Die aktuelle Ausschreibung mit den drei Preiskategorien Text (Dotierung 10.000€), Elektronische Medien (10.000€) und Nachwuchs (5.000€) hat nun begonnen. Bewerbungsfrist ist der 1. April 2020.

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WPK Stellungnahme zum Grundsatzpapier Wissenschaftskommunikation des BMBF

Mehr Wissenschaftskommunikation allein löst nicht die gesellschaftlichen Probleme. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will künftig die Förderung der Wissenschaft stärker an die Bedingung knüpfen, dass Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen öffentlich über ihre Forschung kommunizieren. Für Ministerin Anja Karliczek trägt die derart „kommunizierende Wissenschaft“ dazu bei, Vorbehalte gegenüber Entwicklungen in der Wissenschaft abzubauen. Wissenschaftskommunikation sei dazu prädestiniert, Fake News zu bekämpfen und Vertrauen in die Forschung zu schaffen. Wissenschaftskommunikation ist wichtig. Die Wissenschaftspressekonferenz (WPK) ist jedoch der Auffassung, dass ein weiterer Ausbau allein keine Lösung für die genannten Probleme darstellt.

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Vive l'amitie franco allemande - Austausch deutsch-französischer WissenschaftsjournalistInnen

13.06.2019 | Im April waren deutsche WissenschaftsjournalistInnen in Paris bei französischen KollegInnen zu Gast. Zusammen haben sie sich diverse Forschungsinstitute und Museen angeschaut und sich ausgetauscht. Der Austausch fand einen knappen Monat später auch räumlich statt. Im Mai besuchten dann die französischen KollegInnen Berlin und wurden von wpk'lern begleitet.

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WPK-Jahresversammlung im Kölner Zoo: Von bedrohten Arten, Wahlgängen und besonderen Schutzmaßnahmen

13.05.19 | Nach einer Führung hinter die Kulissen des Kölner Zoo-Aquariums haben die Mitglieder auf der Jahresversammlung den Vorstand gewählt und über neue Projekte diskutiert. Unter anderem ging es auch um die Idee einer Stiftung für Wissenschaftsjournalismus.

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Science Media Center Germany erhält dauerhafte Grundförderung von Klaus Tschira Stiftung

11.04.2019 | Die Klaus Tschira Stiftung (KTS) unterstützt die Arbeit des Science Media Center Germany (SMC) ab 2019 durch eine dauerhafte Grundförderung. Seit mittlerweile drei Jahren liefert die Redaktion des SMC mit ihren kostenfreien Angeboten Zugang zu verlässlichem Wissen.

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Nachwirkungen des "Anti-Impf-Tsunamis" in Japan: Riko Muranaka vom Impfgegner verklagt

30.03.2019 | Die Ärztin und Journalistin Riko Muranaka hat beim WPK-Pressegespräch am 15. Februar in Berlin berichtet, wie in Japan ein Mix aus Fake Science und Fake News eine Panikreaktion gegen das Impfen ausgelöst hat. Sie selbst wurde aufgrund ihrer evidenzbasierten Berichterstattung dermaßen angefeindet, dass sie ihre Heimat verlassen hat. Ein impfkritischer Arzt hat sie 2016 wegen Verleumdung verklagt. Ein Bezirksgericht gab dem Kläger nun Recht.

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