WISSENSWERTE 2012: Die Themen

27.09.2012 | Was wissen wir über den Tod des Menschen, und wie können Organe fair zugeteilt werden? Wie zukunftsfähig ist die industrielle Landwirtschaft? Was kann die Synthetische Biologie? Wie sieht der Arbeitsmarkt der Zukunft aus? Dies sind die wissenschaftlichen Kernfragen des Dialogforums WISSENSWERTE, das vom 26. bis 28. November 2012 in Bremen stattfindet.

Außerdem auf der Agenda: Wie evidenzbasiert ist die Energiewende? Wie geht Recherche mit Twitter & Facebook? Wie berichtet man über unsicheres Wissen? Datenjournalismus - Chance für den Wissenschaftsjournalismus? Schließlich wird Dennis Meadows, dessen Studie "Die Grenzen des Wachstums“ (The Limits to Growth) vor 40 Jahren die Welt verändert hat, eine persönliche Bilanz ziehen. Alle Programminhalte sind auf www.wissenswerte-bremen.de abrufbar. Dort kann man sich auch online anmelden.

Seit diesem Jahr engagieren sich die fünf größten deutschen Wissenschaftsorganisationen gemeinsam für die WISSENSWERTE. Damit tragen die Deutsche Forschungsgemeinschaft, Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft entscheidend zum Erhalt der wichtigsten Konferenz für Wissenschaftsjournalismus in Deutschland bei. Weiterhin wird die Konferenz vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, BASF SE, Sanofi Pasteur MSD, dem Verband Forschender Arzneimittelhersteller (vfa) und dem Verband der Medizin- und Wissenschaftsjournalisten (VMWJ) unterstützt.

Die Programmplanung der jährlichen Konferenz erfolgt nun als Kooperation zwischen dem Journalistenverband "Wissenschafts-Pressekonferenz e.V.“ (WPK) und dem Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus der TU Dortmund.

Das Engagement der Wissenschaftsorganisationen sei eine "ideale Lösung“, sagt Wissenschaftsjournalismus-Professor Holger Wormer von der TU Dortmund: "Gute Forschung und guter Journalismus sind beide auf größtmögliche Unabhängigkeit in ihrer Arbeit angewiesen. Deshalb freuen wir uns sehr über die neue Partnerschaft. Die WISSENSWERTE ist eine der wichtigsten Plattformen für den Dialog zwischen beiden Feldern, die wir gemeinsam weiterentwickeln wollen."

Der journalistische Grundcharakter der Konferenz solle erhalten bleiben, unterstreicht Andrea Rohde, Bereichsleiterin der Messe Bremen: "Gleichzeitig bringen die neuen Träger ihre wissenschaftliche Expertise stärker als bisher mit ein - etwa im Programmbeirat und bei der unterstützenden Suche nach Experten für die wissenschaftlichen Workshops. Zudem haben wir das 'Forum Junger Forscher' als zentrales Programmelement neu konzeptioniert.“

Martin Schneider, Vorsitzender der WPK: "Die WISSENSWERTE hat sich in den vergangenen Jahren als international angesehene und bundesweit einzigartige Fachtagung für Wissenschaftsjournalisten entwickelt. Die WISSENSWERTE greift spannende Themen unserer Branche auf, hier werden aktuelle und kontroverse journalistische Qualitätsdebatten geführt. Wir freuen uns daher sehr über die Unterstützung der Wissenschaftsorganisationen, die eine Fortsetzung der Konferenz ermöglicht hat.“

 

HINTERGRUND:

WISSENSWERTE - Bremer Dialogforum für Wissenschaftsjournalismus

Die WISSENSWERTE (www.wissenswerte-bremen.de) ist eine Fachkonferenz für Wissenschaftsjournalisten, Wissenschaftskommunikatoren und Forscher, insbesondere aus den Natur-, Technik- und Medizinwissenschaften. Mit der WISSENSWERTE hat sich ein einzigartiges Forum etabliert, bei dem sich diese Zielgruppen über Entwicklungen in Wissenschaft und Journalismus informieren und miteinander vernetzen können. Veranstalter der WISSENSWERTE ist die Messe Bremen. Seit der Premiere 2004 ist die WISSENSWERTE ausverkauft: Rund 500 Teilnehmer kommen jedes Jahr im November zum Forum für Wissenschaftsjournalismus.

Das dreitägige Programm bietet prominent besetzte Podiumsdiskussionen und Vorträge zu aktuellen journalistischen und wissenschaftlichen Themen sowie Workshops mit Praktikern. Vorträge von internationalen Spitzenforschern zu neuesten Forschungstrends und technischen Zukunftsvisionen stehen ebenso auf dem Programm wie Diskussionen zu Berufsethos oder Marktentwicklung.

In der begleitenden Fachausstellung präsentieren sich Forschungsinstitute, Forschungsabteilungen innovativer Unternehmen, Stiftungen, Verlage und wissenschaftsfördernde Institutionen. Exkursionen zu ausgewählten Forschungsstätten der Region ermöglichen Einblicke in die alltägliche Arbeit der Spitzenforscher.

 






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