WISSENSWERTE 2018 in Bremen

Das wichtigste deutschsprachige Fachforum für Wissenschaftsjournalisten, -kommunikatoren und Forscher  findet vom 19.- 21. November 2018 in Bremen statt.
Drei Tage voller Anregungen, Reflexionen, Debatten und wissenschaftlichen Panels, intensiver Austauschs mit Kollegen, Referenten und Ausstellern.

Bis zum 15. Oktober 2018 gelten noch die Early-Bird-Preise.

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In den Vorträgen, Workshops und Diskussionen geht es unter anderem um diese Themen:

Der Journalismus und das Vertrauen in die Wissenschaft

Abgasstudien im Auftrag der Automobilindustrie, predatory journals, Pseudokonferenzen unter dem (nicht unproblematischen) Schlagwort #FakeScience sind in diesem Jahr mehrere Fehlentwicklungen des Wissenschaftssystems in die Schlagzeilen geraten. Nimmt die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in die Wissenschaft Schaden? Hat der Journalismus angemessen berichtet oder schadet die journalistische Arbeit der Wissenschaft? Bei der WW18 vermessen mehrere Sessions das Verhältnis von Journalismus und Wissenschaftssystem.

Pädophilie

Die Berichterstattung widmet sich meist den Opfern und empört sich über die Täter. Die Frage allerdings, woher dieses Phänomen kommt und wie wir dafür Sorge tragen können, dass wir erst gar keine Opfer produzieren, steht erschreckend selten im Fokus. Ob in Schulen, Kirchen oder Sportvereinen es gibt offenbar überall Menschen mit dieser Disposition. Wie können wir Journalisten also evidenzbasiert damit umgehen, dass es pädophile Menschen gibt?

#Heisszeit: Klimaberichterstattung zwischen Apokalypse und Apathie

In diesem warmen Sommer führten die Berichte über eine drohende Heißzeit und mögliche Kipppunkte des Klimas zu einer hitzigen Auseinandersetzung: Was ist Aufgabe der Klimajournalisten? Wollen Journalisten nur informieren oder wollen sie ihr Publikum zum Handeln auffordern? Wie sehen die unterschiedlichen Motivationen aus? Ist die Klimadebatte dermaßen polarisiert, dass es nur noch Extrempositionen gibt, die eine differenzierte Berichterstattung unmöglich machen?

Organchips das Ende der Tierversuche?

Organoide und organ -on-a -chip-Technologien gelten als vielversprechende Modelle, um Tierversuche im großen Maßstab abzulösen. Doch in welchem Stadium der Entwicklung und Anwendung befinden sich diese künstlichen Miniaturversionen menschlicher Organe? Was könnten Anwendungsgebiete sein, wo liegen die Grenzen von Organoiden? Wie realistisch ist die Vision vom human on a chip?


Big Data in der Medizin = Big Promises?

Die immer schneller wachsende Menge medizinischer Daten weckt große Hoffnungen für die Forschung: Millionen Patientendaten können schnell und zielgenau auf Besonderheiten durchsucht werden. Doch führt Forschung mit Daten aus dem Versorgungsalltag wirklich zu verlässlichen Erkenntnissen? Bedeuten mehr Daten tatsächlich automatisch mehr Wissen? Und wie wird sichergestellt, dass personenbezogene Daten im Interesse der Patienten genutzt werden?

 

Das aktuelle Programm mit allen Sessions finden Sie hier