Wie auf der Mitgliederversammlung im Herbst angekündigt möchten wir im Dezember unseren Diskurs zur Frage "Wie politisch wollen wir sein?" anstoßen.
Als ersten Schritt laden wir euch herzlich zur Kick off-Veranstaltung am 15. Dezember ein. Wir freuen uns sehr, wenn ihr zahlreich teilnehmt und gemeinsam mit uns erste Leitfragen andiskutiert oder Beispiele aus eurem Arbeitsalltag mitbringt, bei denen sich für euch die Frage nach der politischen Dimension unserer Arbeit gestellt hat.
Anmeldung: über diesen Link. Die Teilnahme ist Mitgliedern der WPK und des Freundeskreises vorbehalten. Das Meeting findet online via Zoom statt.
Wer nicht teilnehmen kann, aber schon jetzt mitdiskutieren möchte, kann uns gern per E-Mail an wpk@wpk.org inhaltliche Denkanstöße und Erfahrungsberichte mit auf den Weg geben.
Es wird aber noch mehr Möglichkeiten zur Beteiligung geben:
Außerdem planen wir nämlich vier weitere (online) Sessions mit externem Input von Stakeholdern aus Wissenschaft, Politik und Medien im Laufe unseres Jubiläumsjahrs 2026. Bis zur Wissenswerte im Herbst wollen wir so gemeinsam Thesen zur Zukunft des Wissenschaftsjournalismus in Zeiten von Demokratien unter Druck erarbeitet haben.
Hier findet ihr schon mal ein paar Leitfragen für unsere Diskussion:
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Wie politisch ist Wissenschaft in Krisenzeiten? Oder umgekehrt gefragt: Kann Wissenschaft überhaupt unpolitisch sein? (Beispiele: Klimaforschung, Erneuerbare Energien, Biodiversität, Friedensforschung, Gesundheitsprävention)
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Wie kann Wissenschaftsjournalismus distanziert und möglichst neutral bleiben, wenn Forschende aus ihren Erkenntnissen politische Forderungen ableiten? Oder umgekehrt gefragt: (Wie) Kann eine wissenschaftsjournalistische Analyse gesamtgesellschaftlicher Themen (besonders im Krisenfall) unpolitisch sein?
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Wie viel Handlungsempfehlung darf die Politik von der Wissenschaft erwarten? Oder umgekehrt gefragt: Wie viel Einmischung muss die Politik aus der Forschung aushalten? Wo kann sich die Berichterstattung über beides dabei verorten?
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Wie lassen sich „Haltung“ und „Aktivismus“ im Wissenschaftsjournalismus voneinander abgrenzen? Oder umgekehrt gefragt: Wann wird die Verteidigung demokratischer Werte zwingend zum wissenschaftsjournalistischen Thema (Beispiele)? Kann der SocialMedia-Post anders sein als der Bericht?
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Wie wirkt sich global schwindende Wissenschaftsfreiheit auf unsere Arbeit aus?
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Was muss sich im Wissenschaftsjournalismus ändern/besser werden? Für welche Themen soll sich die WPK einsetzen?
