Herta-Seebaß-Medienpreis der Deutschen Rheuma-Liga

Etwa 17 Millionen Menschen in Deutschland sind von einer rheumatischen Erkrankung betroffen. Unabhängig vom Krankheitsbild gilt: Je eher die Erkrankung erkannt wird und die Therapie einsetzt, desto besser sind die Erfolgsaussichten für die Behandlung und desto eher lassen sich bleibende Folgeschäden verhindern.

Um eine fachlich optimale Versorgung zu gewährleisten, sollten Patienten spätestens drei Monate nach Auftreten der ersten Symptome in Behandlung bei einem Facharzt sein. Dies sei oft nicht leicht, da es noch immer zu wenig Rheumatologen gibt. Bei rheumatoider Arthritis etwa dauert es durchschnittlich 14 Monate, bis Patienten ihren ersten Termin beim internistischen Rheumatologen bekommen, für Erkrankungen wie Morbus Bechterew (Axiale Spondyloarthritis) liegt die Zeitspanne zwischen ersten Symptomen und Arztbesuch beim internistischen Rheumatologen sogar bei durchschnittlich 3,1 Jahren. Welche Folgen hat der lange Weg zur Diagnose für die Gesundheit der Betroffenen – körperlich und psychisch? Welche Maßnahmen können dazu beitragen, die Früherkennung wirksam zu verbessern? Welche Versorgungsmodelle eignen sich dafür? Wie kann die Forschung dazu beitragen, künftig den Weg zur Diagnose und zur Therapie zu verkürzen?

 

Herta-Seebaß-Medienpreis 2017/2018
Teilnahmebedingungen
Die Ausschreibung richtet sich an Journalisten und Journalistinnen der deutschen Publikums- und Fachpresse. In die Auswahl für den Medienpreis können Zusendungen aus den Sparten Print, Rundfunk, TV und Internet gelangen, soweit sie sich an eine breite Leserschaft wenden. Die Jury wird den besten Beitrag bzw. die besten Veröffentlichungen unter Berücksichtigung des jeweiligen Mediums prämieren. Der Preis in Höhe von € 5.000 kann in begründeten Fällen auch geteilt vergeben werden. Stifter des Preisgeldes ist Pfizer Deutschland GmbH.
Teilnahmeschluss ist der 15. August 2018.
Rücksendungen sind nur auf besonderen Wunsch und bei adressiertem Rückumschlag möglich.
Form der Medienbeiträge:
- Print: Belegexemplar, gern als PDF
- Rundfunksendungen: CD/DVD oder USB-Stick mit Sendebeleg
- TV: DVD oder USB-Stick mit Sendebeleg
- IT: Screen-Shot Ausdruck + Linkangabe oder PDF

Eingereichte Beiträge müssen zwischen August 2016 und August 2018 produziert bzw. veröffentlicht worden sein.
Es können auch aktuelle Beiträge eingereicht werden, die noch unveröffentlicht sind, wenn das Erscheinen bereits fest terminiert ist.

Die Bewerbung muss enthalten:
- Name
- Anschrift
- Kurze Angabe zur Person
- Derzeitige journalistische Tätigkeit
- Titel des Beitrags
- Angaben zur Veröffentlichung
Die Jury setzt sich zusammen aus:
Journalistinnen und Journalisten von Print, Hörfunk und Fernsehen, zwei ärztlichen Beratern der Fachrichtung internistische Rheumatologie sowie rheumatologische Orthopädie sowie Vertretern der Deutschen Rheuma-Liga.
Die Entscheidung der Jury wird Ende September 2018 fallen. Der/die Preisträger(in) sowie die Teilnehmer werden anschließend informiert. Die Preisverleihung findet am Freitag, 9. November 2018 in
Berlin statt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Beiträge gehen an:
Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband, Maximilianstr.14, 53111 Bonn.
Weitere Auskünfte:
Annette Schiffer, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0228-76606-11; E-Mail: schiffer@rheuma-liga.de