Projektträger Jülich sucht Ingenieur (w/m/d) oder Naturwissenschaftler (w/m/d) mit Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit

Als einer der führenden Projektträger Deutschlands und weitgehend selbstständige Organisationseinheit des Forschungszentrums Jülich managt der Projektträger Jülich Forschungs- und Innovationsförderprogramme im Auftrag der öffentlichen Hand. Für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ider der Projektträger im Geschäftsbereich „Meeresforschung, Geowissenschaften, Schiffs- und Meerestechnik“ (MGS) zuständig für die Umsetzung der „Maritime Forschungsstrategie 2025“. Der Fachbereich „Maritime Technologien“ (MGS 2) betreut die Fördermaßnahmen „Maritimes Forschungsprogramm“ und „Echtzeittechnologien für die Maritime Sicherheit“. Die vier Bereiche Schiffstechnik, Produktion maritimer Systeme, Schifffahrt und Meerestechnik adressieren das gesamte Technologiespektrum in der maritimen Branche.
Im europäischen Raum wird das ERA-NET Cofund MarTERA (Maritime and marine Technologies for a new ERA) koordiniert und als „Nationale Kontaktstelle Schifffahrt und Meerestechnik“ informiert und berät der Projektträger Jülich über die Möglichkeiten einer europäischen Forschungsförderung im Bereich der maritimen Technologien.

Ihre Aufgaben:

Sie beraten Antragstellerinnen und Antragsteller aus Wirtschaft und Wissenschaft zu allen fachlichen Fragen in den oben genannten Programmen des BMWi insbesondere in den vier Querschnittsthemen MARITIME.green: Umweltschonende maritime Technologien, MARITIME.smart: Maritime Digitalisierung und smarte Technologien, MARITIME.safe: Maritime Sicherheit sowie MARITIME.value: Maritime Ressourcen.
Anträge prüfen Sie vor dem Hintergrund der förderpolitischen Leitlinien und begutachten die Umsetzungschancen der geplanten Vorhaben. Besonderes Augenmerk legen Sie auf die fachliche Exzellenz und die wirtschaftlichen Verwertungspotenziale. Auf dieser Basis bereiten Sie dann die Förderentscheidung mit vor. Die bewilligten Vorhaben begleiten Sie während ihrer Laufzeit. Dabei bewerten Sie insbesondere den Projektverlauf, auch im Rahmen von Vor-Ort-Prüfungen, und die fachlichen Voraussetzungen zur Auszahlung der Fördermittel. Daneben verfolgen Sie die wissenschaftlich-technische Entwicklung in der maritimen Wirtschaft und entwickeln die laufenden Förderkonzepte weiter, auch im europäischen und internationalen Kontext.
In einem weiteren Tätigkeitsschwerpunkt unterstützen sie die Forschungskommunikation des BMWi im maritimen Bereich. Zu Ihren Aufgaben gehören die inhaltliche und redaktionelle Betreuung von Print- und Onlinemedien. Aus den Projekten identifizieren Sie öffentlichkeitswirksame Forschungsergebnisse und arbeiten sie journalistisch auf. Sie pflegen die Webangebote des BMWi und des PtJ zur maritimen Forschung, organisieren die jährlichen Statustagungen und wirken an Veranstaltungen zur Fachkommunikation wie Strategiesitzungen, Workshops und Messen mit. Schließlich unterstützen Sie den Fachbereich bei der Umsetzung der von ihm betreuten Fördermaßnahmen und bei der Beantwortung politischer Anfragen.

Ihr Profil:

Sie haben Ihr wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder Dipl. Univ.) erfolgreich abgeschlossen, vorzugsweise in den Bereichen Schiffs- und Meerestechnik, Seefahrt, Maschinenbau oder Umwelt- und Verfahrenstechnik. Eine Promotion ist wünschenswert. Darüber hinaus können Sie eine journalistische Ausbildung oder Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit vorweisen. Erfahrungen im Presse-, Medien- und Urheberrecht sowie Grundkenntnisse im Layoutbereich und bei Redaktionssystemen von Webseiten sind von Vorteil. Fundierte Kenntnisse im Projektmanagement, idealerweise im Rahmen öffentlich finanzierter Forschungsvorhaben, zeichnen Sie besonders aus. Gegenüber Vertretern von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik treten Sie sicher und gewandt auf. Ihr Interesse an forschungs- und innovationspolitischen Fragestellungen, ausgezeichnete Deutsch- und sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift, die Bereitschaft zu Dienstreisen sowie Kenntnisse im Haushalts- und Verwaltungsrecht runden Ihr Profil ab.

Unser Angebot:


Dienstort: Berlin

Das Forschungszentrum Jülich möchte mehr Mitarbeiterinnen in diesem Bereich beschäftigen und ist daher an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert.

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind  willkommen.