Phosphor – und die Zukunft der Landwirtschaft

Uschi Dreiucker / pixelio.de

WPK-Recherchereise nach Rostock-Velen-Dinslaken-Frankfurt vom 23./24. bis 27. September 2019

Alle Organismen benötigen Phosphor zum Leben. Vor allem aber sind Phosphate so etwas wie der Treibstoff für die moderne Landwirtschaft.  

Neben Stickstoff ist Phosphor der wichtigste Rohstoff für Düngemittel. Doch die Phosphorreserven gehen zu Ende. Und anders als Stickstoffdünger, der chemisch hergestellt werden kann, müssen Phosphate aus natürlichen Vorkommen abgebaut werden. Wissenschaftler warnen bereits seit Jahren vor einer Phosphor-Krise. Zugleich gehen wir oft viel zu verschwenderisch mit Phosphor um: Überdüngung und Algenblüten in Gewässern sind eine Folge – das ist die andere Seite der Phosphor-Krise.

In einer viertägigen Recherchereise werden wir u.a. folgenden Fragen nachgehen: Was kann die Agrarforschung tun, um in Zukunft die Felder fruchtbar zu machen? Wie lässt sich Phosphor recyceln? Welche Alternativen gibt es zum massiven Einsatz phosphorhaltiger Düngemittel in der Landwirtschaft? Wie gehen Städte und Gemeinden mit der Düngemittelverordnung um? Wir besuchen Forschungsinstitute (z.B. BGR, Leibniz-WissenschaftsCampus Phosphorforschung, UFZ), Firmen und landwirtschaftliche Betriebe. Über das Thema diskutieren wir mit führenden Wissenschaftlern, Politikern und NGO-Vertretern.

Das detaillierte Programm können WPK-Mitglieder hier einsehen (bitte einloggen)