Der Siggener Kreis sucht motivierte Teilnehmer*innen aus Wissenschaft und Medien, Politik, Wirtschaft und Kommunikation, die vom 15. bis 19. November auf Gut Siggen über das Thema Securitization – Wissenschaftsjournalismus und Wissenschaftskommunikation in der ‚Zeitenwende‘ diskutieren möchten. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein kurzes Impulspapier (max. 2 Seiten) bis zum 15. Juli 2026.
Der Ansatz in diesem Jahr: Die Welt um uns herum rüstet auf, und Wissen(schaft) wird dabei zu einem relevanten Faktor. Wissen ist Macht. Die “Zeitenwende”, ist auch in Forschungseinrichtungen und Hochschulen angekommen: Forschungsgelder fließen in die Wehrforschung, Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden zunehmend als systemrelevante Faktoren erkannt. Tausende von Cyberattacken täglich auf die Server von Forschungseinrichtungen und Hochschulen sind ein Indiz dafür, dass es sich hier um lohnenswerte Ziele handelt. In nur wenigen Jahren schafft die geopolitische Lage in vielen Bereichen veränderte Realitäten und Werte. Wie wird dies die Art, wie wir über Wissenschaft sprechen, verändern? Wie ändert sich die jeweilige Ausrichtung? Was hat künftig Einfluss auf sie, und welchen Einfluss können sie selbst wiederum ausüben?
- Weitere Infos und mögliche Fragen für das Impulspapier findet ihr auf https://www.bundesverband-hochschulkommunikation.de/aktuelles/news/einzelnews/call-for-papers-zur-siggener-tagung-wissenschaftskommunikation-2026/.
- Tagungskosten: Zusätzlich zu den An-/Abreisekosten fallen für die Tagung 350 Euro Übernachtungs- und Verpflegungskosten (Tagungsgebühr) an. Auf Antrag kann die Gebühr für Journalist:innen reduziert werden.
- Bitte sendet eure Bewerbungs-Impulse bis 15. Juli 2025 per E-Mail an e.hoffmann(at)verw.uni-koeln.de und markus.weisskopf(at)table.media.
Die Siggener Denktage gibt es seit 2013. Die Tagung wird gefördert von der Alfred Toepfer Stiftung und der ZEIT Verlagsgruppe. Partner für die Siggener Tagung sind der Bundesverband Hochschulkommunikation, die Fachgruppe Wissenschaftskommunikation der DGPuK und die WPK.
